12.01.2018 | ZwischenKLÄNGE II

„Zwischenräume schaffen“ lautet das Credo des Vereins InterKArt, der sich im Januar 2017 formierte, um einer zunehmenden Tendenz zur Abschottung in Politik und Gesellschaft entgegenzuwirken. „ZwischenKLÄNGE“ sind denn auch die Konzerte des Vereins überschrieben, die die Vereinsidee „Interesse wecken durch Begegnung“ erlebbar und hörbar werden lassen wollen. Zur zweiten Ausgabe sind mit den beiden Ensembles Mamoudou und FisFüz Musik(en) mit vielfältigen musikkulturellen Ursprüngen und Einflüssen zu erleben. Als Specialguest ist überdies der aus dem persischen Isfahan stammende Illustrator Mehrdad Zaeri dabei, der Klänge und Eindrücke auf der Bühne in Zeichnungen umsetzt.

Mamoudou Doumbouya

Mit Mamoudou und Raphael Kofi trifft Guinea auf Ghana . Die Geschwister Mamoudou und Sire Doumbouya sind in einer Musikerfamilie in Guinea (Westafrika) aufgewachsen. Mit ihrer Musik berufen sich die beiden auf eine seit vielen Generationen weitergegebene Griot-Tradition. Während Mamoudou das Publikum mit seiner charismatischen Stimme und dem virtuosen Gitarrenspiel begeistert, ist Sire eine der ersten Frauen Guineas, die nicht nur die traditionellen Tänze beherrscht, sondern sich auch an den Basstrommeln behauptet. 

Unterstützt werden die beiden von Raphael Kof aus Ghana, der seit frühester Kindheit trommelt. 

Rapahel Kofi

Gemeinsam vermengen sie unterschiedlichste Stilrichtungen wie Afrofunk, Afropop, Reggae, Highlife und traditionelle Musik aus Guinea-Conakry und Ghana auf der Bühne zu einer berührenden, mitreißenden und dabei anspruchsvollen Musik mit universeller Botschaft.

FisFüz verbinden orientalische mit modernen, westlichen Klängen. In zwei Jahrzehnten gemeinsamen Schaffens hat das in Freiburg gegründete und preisgekrönte Trio FisFüz eine individuelle Tonsprache entwickelt, die zu einem unverwechselbaren Sound geworden ist.

FisFüz

Die Traditionen aus dem gesamten Mittelmeerraum dienen der Klarinettistin Annette Maye, Oud-Spieler Gürkan Balkan und Perkussionist Jonas Völker als Fundus: Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt zusammen mit Jazz - alt und neu verschmelzen zum "oriental chamber jazz". 

Jonas Völker

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